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Im Laufe der Betriebszeit von Förderbrunnen füllen sich in den Porenräumen der Kiespackung zunächst die Zwickelräume zwischen den Kieskörnern mit Ablagerungen aus, ohne dass damit zunächst eine merkliche Minderung der Ergiebigkeit verbunden ist.
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für eine Regenerierung – im Sinne der Brunnenpflege – die oft mit geringem Aufwand und meist kostengünstig durchzuführen ist.
Erst wenn sich auch die Porenkanäle zusetzen wächst der hydraulische Widerstand der Kiesschüttung stark an, mit der Folge, dass die Ergiebigkeit des Brunnens spürbar abnimmt.
Bereits bei einem Leistungsrückgang von 10 bis 20% ist ein gesteigertes Alterungsstadium des Brunnens er- reicht und die Regenerierung erfordert einen höheren technischen Aufwand. Je früher eine Regenerierung durch- geführt wird, desto größer ist ihr Erfolg.
Die Leistungsminderung eines Brunnens kann durch Aufwüchse und Ablagerungen in den Filterschlitzen und in den Porenräumen der Kiesschüttung verursacht werden. Das alleinige Entfernen der Ablagerungen an der Innenrohrwandung und in den Filterschlitzen führt jedoch in den seltensten Fällen zum gewünschten Erfolg. Insbesondere die Ablagerungen in den Porenräumen der Filterkiesschüttung führen zu einer deutlichen Minderung der Ergiebigkeit, doch hier fehlt – vor allem mit zunehmendem Abstand vom Filterrohr - die mechanische Zugangsmöglichkeit.
Mit dem SONIC-Verfahren auf der Basis hochenergetischen Ultraschalls wird der Filterkies von leistungsmindernden Ablagerungen hochwirksam befreit, denn Ultraschall dringt nahezu ungehindert in diesen Bereich vor. Die Wirkung erstreckt sich deshalb auch auf verstopfte Porenkanäle und Porenräume bis weit in die Filterkiespackung hinein. Das Filtermaterial hat keinen Einfluss auf die Wirkung.
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