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Vorbemerkung:
Es gibt eine nahezu unübersehbare Palette von Anwendungen des Ultraschalls in technischen, wissenschaftlichen, medizinischen und industriellen Be- reichen. Ebenso vielseitig ist die technische Ausgestaltung der Geräte, je nachdem welche physikalischen, chemischen, thermischen oder mechanischen Effekte des Ultraschalls genutzt werden sollen.
Es gibt zahlreiche Anwendungen von hochenergetischem Ultraschall in der Geologie, so zum Beispiel:
- In der Erdbodenanalyse hat man festgestellt, dass mit Ultraschall im Boden enthaltene Kolloide innerhalb weniger Minuten zu Flüssigkeiten dispergieren. Wurden die gleichen Kolloide durch Schütteln und Schleudern behandelt, so hatte man nicht annähernd den Effekt wie bei der Ultraschallbehandlung.
- Beim Aufschließen von Erz wurde festgestellt, dass Rohgut, welches von Eisenmanganerz eingeschlossen war, durch eine 5 minütige Ultraschallbe- handlung sofort aufgeschlossen werden konnte, während andere Mittel versagten.
- Tonhaltige Gesteine wurden beschallt, um den Ton zu extrahieren. Ultraschall brachte hier eine 100 bis 1000-fach größere Ausbeute als mechanische Verfahren.
Zur Physik des Schalls
Physikalisch gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen hörbarem Schall und Ultraschall. Daher kann im diesem Zusammenhang einfach von Schall gesprochen werden. Schall stellt eine ständige Abfolge von Über- und Unterdruck in einem Medium dar. Die Stellen der Kompression (Überdruck) und die Stellen der Dekompression (Unterdruck) sind aber nicht stationär. Sie bewegen sich gleichmäßig radial von der Schallquelle weg. Durch Dämpfungseffekte werden die Über- bzw. Unterdrücke mit wachsendem Abstand von der Schallquelle geringer. Die Schallquelle stellt eine Energiequelle dar
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